EmbryoScope® time-lapse system

Die kontinuierliche Videoüberwachung der Embryonen über 24 Stunden pro Tag kann die Schwangerschaftschance erhöhen

Seit Anfang 2018 verfügt unser Kinderwunschzentrum in Berlin über ein EmbryoScope. Das EmbryoScope ermöglicht die Entwicklung der befruchteten Eizellen und Embryonen kontinuierlich zu fotografieren (Zeitraffer – time-lapse) und gilt als eines der weltweit modernsten Inkubatorsysteme. Dieser so entstandene Film liefert zusätzliche prognostische Informationen zur Embryonalentwicklung. Eine optimale Embryonalentwicklung kann die Schwangerschaftschance erhöhen.

In der Standardembryokultur wird jeder Embryo üblicherweise nur einmal pro Tag beurteilt. Diese einmal täglich produzierte Momentaufnahme kann jedoch viele wichtige Informationen - die im laufe eines Tages zusammenkommen - nicht erfassen. Zudem muss bei einem herkömmlichen Inkubator ohne Kamera der Embryo jedes Mal herausgenommen werden, um unter dem Mikroskop betrachtet zu werden. Hierbei kann es zu Störungen, wie z.B. Temperaturschwankungen kommen, auf die der Embryo sensibel reagiert.

EmbryoScope


Das EmbryoScope hat somit zwei wesentliche Vorteile im Vergleich zum herkömmlichen Inkubator. Es ermöglicht eine völlig ungestörte Embryonalentwicklung mit äußerst stabilen Kulturbedingungen bei einer kontinuierlichen Überwachung des Embryowachstums. Somit bestehen günstigere Voraussetzungen für den Eintritt einer Schwangerschaft. Wissenschaftlichen Studien haben ergeben, das mit dem time-lapse Incubator mehr als 10% höhere Schwangerschaftsraten bei mehr als 5% geringeren Fehlgeburtenraten erreicht werden können (Time-lapse culture with morphokinetic embryo selection improves pregnancy and live birth chances and reduces early pregnancy loss: a meta-analysis; Csaba Pribenszky a,*, Anna-Maria Nilselid b, Markus Montag c; Reprod Biomed Online. 2017 Nov;35(5):511-520. doi: 10.1016/j.rbmo.2017.06.022. Epub 2017 Jul 10. Review).

Das EmbryoScope kann sowohl bei einem frischen IVF/ICSI-Zyklus als auch bei einem Kryozyklus eingesetzt werden. Unabhängig von der Länge der Kulturdauer.

Kinderwunsch-Ärzte Berlin Potsdam

Das EmbryoScope® Time-Lapse System ist eines der weltweit modernsten Inkubatorsysteme, welches es ermöglicht, die Entwicklung der befruchteten Eizellen und Embryonen kontinuierlich zu fotografieren. Durch diese Zeitraffer-Technik (Time-Lapse) entsteht ein lückenloser Film der Embryonalentwicklung.

Die kontinuierliche Videoüberwachung der Embryonen über 24 Stunden pro Tag liefert zusätzliche prognostische Informationen zur Embryonalentwicklung, die bei einer bloßen Momentaufnahme verloren gingen. Da eine optimale Embryonalentwicklung die Voraussetzung für eine Einnistung ist, kann durch die genauere Auswahl der Embryonen die Schwangerschaftschance erhöht werden.

Das EmbryoScope hat zwei wesentliche Vorteile im Vergleich zum herkömmlichen Inkubator:
  • Ungestörte Entwicklung: Bei einem herkömmlichen Inkubator muss der Embryo zur Beurteilung unter dem Mikroskop herausgenommen werden, was zu Temperaturschwankungen führt. Im EmbryoScope herrscht eine völlig ungestörte Embryonalentwicklung mit äußerst stabilen Kulturbedingungen.
  • Kontinuierliche Überwachung: Statt einer einmal täglichen Beurteilung erfolgt eine lückenlose Dokumentation des Wachstums, ohne die Umgebung des Embryos zu verändern.

Wissenschaftliche Studien und Meta-Analysen haben ergeben, dass mit dem Time-Lapse Inkubator mehr als 10 % höhere Schwangerschaftsraten erreicht werden können. Gleichzeitig konnten bei der Anwendung dieser Technologie mehr als 5 % geringere Fehlgeburtenraten beobachtet werden (vgl. Pribenszky et al., 2017).

In der Standardembryokultur wird jeder Embryo üblicherweise nur einmal pro Tag beurteilt. Diese einmal täglich produzierte Momentaufnahme kann jedoch viele wichtige Informationen – die im Laufe eines Tages zusammenkommen – nicht erfassen. Das EmbryoScope hingegen liefert einen kompletten Film der Zellteilungen.

Ja, der Embryo reagiert sensibel auf Störungen wie z. B. Temperaturschwankungen, die auftreten können, wenn er aus einem herkömmlichen Inkubator herausgenommen wird. Durch die integrierte Kamera im EmbryoScope entfällt dieser Stressfaktor komplett.

Das EmbryoScope kann sowohl bei einem frischen IVF/ICSI-Zyklus als auch bei einem Kryozyklus eingesetzt werden. Die Nutzung ist dabei unabhängig von der Länge der Kulturdauer, sodass es sowohl für den Transfer an Tag 2 oder 3 als auch für eine Blastozystenkultur (Tag 5) geeignet ist. Weitere Informationen erhalten Sie im Kinderwunschzentrum „Kinderwunschärzte Berlin“ in Zehlendorf .

Seit Anfang 2018 verfügt unser Kinderwunschzentrum in Berlin über ein EmbryoScope, um unseren Patientinnen und Patienten die bestmöglichen Voraussetzungen für den Eintritt einer Schwangerschaft zu bieten.

Durch den vom EmbryoScope erzeugten Film erhält der Embryologe sogenannte morphokinetische Informationen. Das bedeutet, dass wir im Kinderwunschzentrum Kinderwunschärzte Berlin nicht nur das Aussehen (Morphologie) zu einem bestimmten Zeitpunkt bewerten können, sondern auch die Dynamik und den exakten Zeitpunkt der Zellteilungen (Kinetik). Diese kombinierten Daten erlauben eine präzisere Auswahl des Embryos mit dem höchsten Potenzial.

Ja, das System bietet günstigere Voraussetzungen für den Eintritt einer Schwangerschaft, da die Kulturbedingungen (Temperatur, CO2-Gehalt) durchgehend stabil bleiben. Da das Gerät während der gesamten Beobachtungszeit geschlossen bleibt, werden äußere Einflüsse auf ein Minimum reduziert.

Das System ist so konzipiert, dass es in sehr kurzen Intervallen (meist alle 10 bis 20 Minuten) hochauflösende Bilder in verschiedenen Schärfeebenen aufnimmt. Da die kontinuierliche Videoüberwachung über 24 Stunden erfolgt, entgeht dem System keine einzige Zellteilung, was eine lückenlose Dokumentation ermöglicht.

Da das EmbryoScope die Entwicklung der befruchteten Eizellen kontinuierlich fotografiert, können Unregelmäßigkeiten wie z.B. eine fehlerhafte Zellteilung (direktes Teilen von einer in drei Zellen statt zwei) sofort erkannt werden. Solche Embryonen haben ein geringeres Einnistungspotenzial und können durch die Zeitraffer-Technik bei den Kinderwunschärzten Berlin in Zehlendorf ausgeschlossen werden.

Nein. Die im EmbryoScope verwendete Lichtquelle ist minimal invasiv. Es wird nur eine sehr geringe Lichtmenge für die Aufnahmen benötigt, und die Wellenlängen sind so gewählt, dass sie keine Belastung für die Embryonen darstellen. Im Vergleich zur Lichtexposition bei der manuellen mikroskopischen Begutachtung ist die Lichtbelastung im EmbryoScope deutlich geringer.

In unserem Kinderwunschzentrum Kinderwunschärzte Berlin nutzen wir die Daten primär für die medizinische Auswahl. Da das EmbryoScope einen Film liefert, der zusätzliche prognostische Informationen enthält, besprechen unsere Ärzte die Ergebnisse der Entwicklung gerne im Beratungsgespräch mit Ihnen, um die Entscheidung für den Transfer transparent zu machen.

Grundsätzlich ja. Da das System sowohl bei frischen Zyklen als auch bei Kryozyklen funktioniert, ist es für nahezu alle Paare eine Option, die ihre Chancen maximieren möchten. Das Kinderwunschzentrum Kinderwunschärzte Berlin empfiehlt es insbesondere bei Paaren, die bereits erfolglose Versuche hinter sich haben oder bei denen eine größere Anzahl an Embryonen zur Auswahl steht, um den vitalsten Embryo sicher zu identifizieren.
„Die Gewissheit nach einer Untersuchung, dass alles in Ordnung ist, wirkt in vielen Fällen sehr entspannend auf das weitere partnerschaftliche Leben.“

Unser Leistungsspektrum der Kinderwunschbehandlung im Kinderwunschzentrum "KINDERWUNSCH ÄRZTE BERLIN"


  • Monitoring zur Zyklusüberwachung und -Optimierung
  • Hormonelle Einstellung
  • Hormonelle Stimulation zur Zyklusoptimierung
  • Homologe Insemination (Samenübertragung)
  • Heterologe Insemination (Fremdsamenspende)
  • In-Vitro-Fertilisation (IVF)
  • Intracytoplasmatische Spermieninjektion (ICSI)
  • ICSI mit aus dem Hodengewebe gewonnenen Spermien (TESE)
  • Blastozystenkultur (verlängerte Kultivierung von Embryonen)
  • Assisted Hatching (Schlupfhilfe zur Einnistung)
  • Embryo-Glue (Embryonenkleber)
  • Endometrium Scratching
  • Kryokonservierung von Samen und Hodengewebe
  • Kryokonservierung von befruchteten Eizellen/unbefruchteten Eizellen
  • Einsatz spezieller Einfrierverfahren (Vitrifikation)
  • Social freezing
  • Polkörperdiagnostik
  • EmbryoScope (Time-Lapse-Inkubator)
  • ERA-Test
  • Mini-IVF (kostengünstiges Verfahren, z.B. für Kinderwunschpatientinnen mit niedriger Fertilitätsreserve)
  • Beratung und Behandlung von Krebspatientinnen mit Kinderwunsch
  • Fertilitätsprotektive Maßnahmen
  • Beratung zu Operationen (Bauchspiegelung, Gebärmutterspiegelung)
  • Unterstützung durch Naturheilverfahren
  • Psychologische Beratung
  • Akupunktur
  • CatSper-Test (CATflux-Test zur Testung des CatSper-Kanals der Spermien)

Glossar


Fachbegriffe schnell erklärt
Von Amenorrhoe bis Zygote: Hier finden Sie eine Übersicht medizinischer Fachbegriffe und deren Erläuterungen.

Amenorrhoe
Ausbleiben einer Periode bei einer Frau im gebärfähigen Alter.

Androgene
Männliche Hormone

Assisted hatching (Schlüpfhilfe)
Einritzen der äußeren Eihülle des Embryos mit einem Laser, um die Einnistung des Embryos in die Gebärmutterschleimhaut zu erleichtern.

Azoospermie
Das komplette Fehlen von Spermien in der Samenflüssigkeit.

Basale Körpertemperatur
Niedrigste Temperatur, die der Körper haben kann. Gemessen wird direkt nach dem Aufwachen und vor jeglicher Aktivität. Ein Anstieg dieser Temperatur um etwa ein halbes Grad nach ca.14 Tagen in einem 28-tägigen Zyklus weist darauf hin, dass ein Eisprung stattgefunden hat.

Bauchhöhlenschwangerschaft (ektopische Schwangerschaft)
Eine Schwangerschaft, bei der sich der Embryo außerhalb des Uterus einnistet. Er ist nicht lebensfähig.

Bauchspiegelung (Laparoskopie)
Endoskopie des Bauchraums und seiner Organe. Zur Erkundung von Lage, Größe und Zustand der Bauchorgane.

Beckenentzündung
Überbegriff für Entzündungen der Gebärmutter, der Eileiter und/oder der Eierstöcke, die zu Vernarbungen oder zu Verklebungen führen können. Kann durch Infektionen, Viren, Pilze, Parasiten oder Bakterien verursacht werden und ist oft auch mit sexuell übertragbaren Krankheiten verbunden.

Biopsie
Entfernung eines kleinen Stückchens Körpergewebe für eine mikroskopische Untersuchung.

Blastozystentransfer
Methode, bei der sich ein Embryo für 5 bis 6 Tage entwickelt, bevor er in die Gebärmutter implantiert wird.

Cervixschleim
Sekret, das von Drüsen im Gebärmutterhals gebildet wird. Es fördert den Transport der Spermien und schützt vor Infektionen.

Chlamydien
Sexuell übertragbare Mikroorganismen, die zu einer Infektion der Geschlechtsteile führen können. Unbehandelt können sie zu Fruchtbarkeitsproblemen führen.

Chromosomen
Bestandteile des Zellkerns und Träger der Erbmasse. Die Chromosomen bestehen hauptsächlich aus Desoxyribonukleinsäure (DNS), dem eigentlichen Erbmaterial, das bei Zellteilung auf die Tochterzellen übergeht. Der Mensch besitzt 2 x 23 = 46 Chromosomen. 22 Chromosomenpaare sind nicht an der Geschlechtsbestimmung beteiligt. Das 23. Paar, die Geschlechtschromosomen, ist bei Mann und Frau unterschiedlich ausgebildet: Die Frau besitzt je Zellkern zwei X-Chromosomen, der Mann ein ungleiches Paar, ein X- und ein Y-Chromosom. Je nachdem, welches Chromosom die Samenzelle trägt, die die Eizelle befruchtet, wird das Geschlecht eines Jungen oder Mädchens festgelegt

Clomifen
Medikament zur leichten Stimulation der Eizellreifung.

Downregulation
Medikamentöse Entkopplung der Hirnanhangdrüse vom Zyklusgeschehen, um ein vorzeitiges Auslösen des Eisprungs im Behandlungszyklus zu vermeiden.

Eierstöcke (Ovarien)
Zweifach angelegte, pflaumengroße Organe der Frau, in denen befruchtungsfähige Eizellen produziert werden. Die Eierstöcke bilden die Hormone Östrogen und Gestagen.

Endometriose
Gebärmutterschleimhaut, die an anderen Stellen als der Innenseite der Gebärmutter vorkommt.

Eileiter (Tuben)
Trichterförmiges Organ der Frau, in dem die Samenzellen zum Ei und die befruchteten Eier in die Gebärmutterhöhle geleitet werden.

Eileiterschwangerschaft (Extrauteringravidität)
Einnistung des Embryos in einem der Eileiter statt in der Gebärmutterhöhle.

Ejakulat
Samenflüssigkeit, die beim männlichen Orgasmus abgegeben wird. Sie soll die Spermien zu ihrem Bestimmungsort transportieren.

Embryo
Ab Verschmelzung der Erbanlagen wird von einem Embryo gesprochen. Ab dem 3. Schwangerschaftsmonat wird das sich entwickelnde Kind als Fötus (oder Fetus) bezeichnet.

Embryonentransfer
Übertragung einer Eizelle in die Gebärmutter im Rahmen einer Befruchtung außerhalb des Körpers.

Endometriose
Wucherungen versprengter Gebärmutter-Schleimhautzellen außerhalb der Gebärmutter im Bauchraum, die dort Beschwerden verursachen können. Häufig die Ursache ungewollter Kinderlosigkeit.

Endometrium
Gebärmutterschleimhaut.

Fertilisation
Befruchtung.

Follikel
Flüssigkeitsgefüllte Eibläschen, in denen sich die Eizellen befinden und die in den Eierstöcken reifen.

Follikelstimulierendes Hormon (FSH)
Hormon, das das Wachstum und die Entwicklung der Eizellen fördert.

Gebärmutter
Teil der weiblichen Geschlechtsorgane, in dem das Kind ausgetragen wird. Sie besteht aus dem Gebärmuttermund, dem Gebärmutterhals und der Gebärmutterhöhle. In die Gebärmutter münden beide Eileiter.

Gebärmutterhals
Enger Teil der Gebärmutter, der mit dem oberen Ende der Vagina verbunden ist.

Gelbkörper
Der nach dem Eisprung übrig gebliebene Rest des Eibläschens erhält nach einer Umwandlung eine gelbliche Farbe, daher Gelbkörper.

Hormone
Körpereigene Substanzen mit stimulierender Wirkung auf spezifische Zielorgane.

Hysteroskopie
Gebärmutterspiegelung

Intrauterine Insemination (IUI)
Insemination ist die Übertragung von Samen in die Scheide oder Gebärmutter mithilfe eines Katheters. Bei der IUI wird der Samen in die Gebärmutter, möglichst nahe an das Ei, gebracht.

Intrazytoplasmatische Spermieninjektion (ICSI)
Verfahren der assistierten Befruchtung, bei der ein einzelnes Spermium mithilfe einer dünnen Hohlnadel in eine entnommene Eizelle gespritzt wird. Wird meist bei schlechter Spermienqualtität durchgeführt.

In-vitro-Fertilisation (IVF)
Verfahren der assistierten Befruchtung, die Befruchtung erfolgt hierbei außerhalb des Körpers.

Kryokonservierung
Methode, bei der Eizellen im Vorkernstadium tiefgefroren (kryokonserviert) werden. Sie können so über mehrere Jahre aufbewahrt werden.

Luteinisierendes Hormon (LH)
Hormon, das den Eisprung auslöst.

Menses
Das Abstoßen der Uteruswand aus dem Körper im Rahmen einer Blutung. Wenn keine Schwangerschaft vorliegt, kommt es ungefähr alle 28 Tage zur Menstruation.

Mikrochirurgische Epididymale Spermienaspiration (MESA)
Verfahren der Spermiengewinnung, wenn sich im Ejakulat keine Spermien befinden. Mit einem kleinen operativen Eingriff wird dafür ein wenig Gewebe mit Spermien aus dem Nebenhoden entnommen.

Mumps
Erkranken Männer nach der Pubertät an dieser Viruserkrankung, kann die Fähigkeit der Hoden, Spermien zu produzieren, eingeschränkt werden.

Myom
Gutartiges Geschwulst in der Gebärmutter, das aus Muskelgewebe besteht. Myome können manchmal der Grund für anhaltende Unfruchtbarkeit oder Fehlgeburten sein.

Östrogen
Weibliches Geschlechtshormon, das in den Eierstöcken gebildet wird und die Gebärmutterschleimhaut aufbaut.

Oligospermie
Zustand, bei dem im Ejakulat weniger Samenzellen als normal enthalten sind.

Ovulationsinduktion
Durch Hormon- und Ultraschallkontrolle wird der optimale Zeitpunkt für das Auslösen des Eisprungs (durch gezielte Hormoninjektion) ermittelt.

Polyzystisches Ovar (PCO-Syndrom)
Infolge einer Zystenbildung im Eierstock ist bei diesem Krankheitsbild die hormonelle Funktion gestört.

Polkörper
Bestandteil einer reifen Eizelle, der durch die Reifeteilung (Meiose) entsteht. Enthält die gleiche genetische Information wie die Eizelle.

Polkörperdiagnostik (PKD)
Eine spezielle Chromosomenanalyse an den Eizellen, um Rückschlüsse auf den genetischen Status der Eizelle (im Hinblick auf Chromosomen-Fehlverteilungen) zu bekommen.

Progesteron
Hormon, das vom Gelbkörper gebildet wird und die Gebärmutterschleimhaut auf die Einnistung des Embryos vorbereitet.

Prostata
Unterhalb der Blase liegende, kastaniengroße Drüse beim Mann. Die Prostata gibt Sekrete in die Samenflüssigkeit, die die Fortbewegung der Spermien unterstützen.

Stimulation
Teil der IVF-Therapie, bei der durch Hormongaben ein Maximum an Eizellen in den Eierstöcken heranreift.

Spermien oder Spermatozoen
Reproduktive Zellen, die die genetische Information des Mannes in die weibliche Eizelle bringen.

Spermiogramm
Ein Spermiogramm (Ergebnis einer Ejakulatanalyse) dient der Beurteilung der Zeugungsfähigkeit des Mannes.

Sterilität
Wenn sich bei regelmäßigem Geschlechtsverkehr über ein Jahr keine Schwangerschaft einstellt, wird von einer Unfruchtbarkeit ausgegangen. Diese muss allerdings nicht endgültig sein.

Testikuläre Spermienextraktion (TESE)
Wenn sich im Ejakulat keine Spermien befinden, kann mit einem kleinen operativen Eingriff Spermiengewebe aus den Hoden oder Nebenhoden (MESA) entnommen werden.

Vagina (Scheide)
Die weibliche Scheide ist der Teil der Geschlechtsorgane, der die äußeren und inneren Geschlechtsorgane miteinander verbindet (auch Geburtskanal genannt).

Zygote
Die Zelle, die bei der Befruchtung einer Eizelle durch eine Spermie entsteht. Rechtlich gilt sie bereits als Embryo im Sinne des Embryonenschutzgesetzes.

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