Kinderwunsch-Ärzte Berlin Potsdam

Kinderwunschzentrum "Kinderwunsch-Ärzte Berlin"
Fachbegriffe schnell erklärt

Hier finden Sie eine Übersicht medizinischer Fachbegriffe und deren Erläuterungen.

Unter einer Amenorrhoe versteht man das Ausbleiben der monatlichen Regelblutung über einen Zeitraum von mindestens drei Monaten bei Frauen, die weder schwanger sind noch sich in den Wechseljahren befinden. Man unterscheidet dabei die primäre Form, bei der die erste Blutung im Leben (Menarche) bis zum 16. Lebensjahr gänzlich ausbleibt, von der sekundären Form, die oft durch extremen Stress, Leistungssport, Essstörungen oder hormonelle Erkrankungen wie PCO ausgelöst wird.

Androgene sind eine Gruppe von Hormonen, die die Entwicklung männlicher Geschlechtsmerkmale steuern, wobei Testosteron der bekannteste Vertreter ist. Auch im weiblichen Körper werden diese Hormone in den Eierstöcken und Nebennierenrinden produziert, da sie als notwendige Vorstufe für die Bildung von Östrogenen dienen; ein Überschuss kann jedoch den weiblichen Zyklus stören und die Eizellreifung behindern.

Das Assisted Hatching ist eine mikromanipulative Technik im Labor, bei der die schützende Glashaut der Eizelle (Zona pellucida) kurz vor dem Transfer künstlich verdünnt oder mit einem Laser eingeritzt wird. Dieses Verfahren dient als mechanische Unterstützung für den Embryo, damit dieser die Hülle leichter durchbrechen kann, was insbesondere bei älteren Patientinnen oder bei einer ungewöhnlich dicken Eihülle die Chance auf eine erfolgreiche Einnistung erhöhen kann.

Hinter dem medizinischen Fachbegriff der Azoospermie verbirgt sich die Diagnose, dass sich im Ejakulat des Mannes keinerlei Samenzellen befinden, was durch eine mikroskopische Untersuchung im Labor (Spermiogramm) festgestellt wird. Ursächlich kann entweder eine Blockade der Samenleiter vorliegen (obstruktive Form) oder eine Störung der Spermienbildung im Hodengewebe selbst (nicht-obstruktive Form), was oft weitere operative Schritte zur Gewinnung von Spermien erforderlich macht.

Die basale Körpertemperatur wird täglich unmittelbar nach dem Erwachen noch vor dem Aufstehen mit einem speziellen Thermometer gemessen, um den Verlauf des weiblichen Zyklus zu dokumentieren. Da die Temperatur nach dem Eisprung durch den Einfluss des Hormons Progesteron um etwa 0,2 bis 0,5 Grad Celsius ansteigt, lässt sich durch diese Methode im Nachhinein feststellen, ob und wann ein Eisprung stattgefunden hat, was bei der natürlichen Familienplanung hilft.

Eine Bauchhöhlenschwangerschaft ist eine seltene Form der ektopischen Schwangerschaft, bei der sich die befruchtete Eizelle nicht in der Gebärmutter, sondern an Organen wie dem Darm, dem Bauchfell oder der Leber einnistet. Da außerhalb der Gebärmutter keine ausreichende Versorgung des Embryos möglich ist und schwere innere Blutungen für die Mutter drohen, stellt dies einen medizinischen Notfall dar, der fast immer einen operativen Eingriff erfordert.

Eine Bauchspiegelung oder Laparoskopie wird als minimalinvasiver chirurgischer Eingriff genutzt, um die inneren Geschlechtsorgane direkt zu begutachten und die Durchgängigkeit der Eileiter mit einem Kontrastmittel zu prüfen. Durch kleine Schnitte in der Bauchwand können zudem Endometrioseherde, Myome oder Verwachsungen direkt während der Untersuchung entfernt werden, um die natürliche Fruchtbarkeit wiederherzustellen.

Unter einer Beckenentzündung versteht man eine Infektion der oberen weiblichen Fortpflanzungsorgane, die meist durch aufsteigende Bakterien aus der Scheide verursacht wird und Entzündungen der Eileiter oder Eierstöcke auslöst. Unbehandelt kann dies zu chronischen Schmerzen führen und die feinen Flimmerhärchen in den Eileitern so stark schädigen oder verkleben, dass eine natürliche Empfängnis dauerhaft unmöglich wird.

Bei einer Biopsie handelt es sich um die gezielte Entnahme einer kleinen Gewebeprobe aus einem Organ, wie zum Beispiel der Gebärmutterschleimhaut oder dem Hoden, zur anschließenden feingeweblichen Untersuchung unter dem Mikroskop. In der Kinderwunschmedizin hilft sie dabei, Entzündungen (Endometritis) auszuschließen oder bei Männern ohne Spermien im Ejakulat direkt im Hodengewebe nach funktionsfähigen Samenzellen zu suchen.

Der Blastozystentransfer unterscheidet sich von der klassischen Methode dadurch, dass die Embryonen erst am fünften oder sechsten Tag nach der Befruchtung, wenn sie das Stadium der Blastozyste erreicht haben, in die Gebärmutter übertragen werden. Diese verlängerte Kultur im Labor erlaubt eine bessere Auswahl der Embryonen mit dem höchsten Einnistungspotenzial, da nur die stärksten Embryonen dieses fortgeschrittene Entwicklungsstadium unter Laborbedingungen erreichen.

Der Cervixschleim wird von Drüsen im Gebärmutterhals produziert und verändert seine Konsistenz im Verlauf des Zyklus signifikant: Während er an unfruchtbaren Tagen zähflüssig ist und die Gebärmutter wie ein Pfropf vor Keimen schützt, wird er um den Eisprung herum dünnflüssig und spinnbar, um den Spermien das Überleben und den Aufstieg in die Gebärmutter zu ermöglichen.

Chlamydien sind Bakterien, die eine der häufigsten sexuell übertragbaren Infektionen auslösen und tückisch sind, da sie oft ohne spürbare Symptome verlaufen. Wenn die Infektion unbemerkt bleibt und in die Eileiter aufsteigt, kann sie dort schwere Entzündungen und Vernarbungen verursachen, was die Eileiter dauerhaft verschließt und somit eine der häufigsten Ursachen für weibliche Unfruchtbarkeit darstellt.

Chromosomen sind die fadenförmigen Strukturen im Zellkern, auf denen die gesamte Erbinformation in Form von DNA gespeichert ist; jeder Mensch besitzt normalerweise 46 dieser Träger in 23 Paaren. Das letzte Paar bestimmt dabei das biologische Geschlecht: Während Frauen zwei X-Chromosomen (XX) besitzen, verfügen Männer über ein X- und ein Y-Chromosom (XY), welches die Entwicklung der männlichen Merkmale initiiert.

Das Medikament Clomifen wird in Tablettenform eingesetzt, um bei Frauen mit unregelmäßigem Zyklus oder ausbleibendem Eisprung die Hormonproduktion im Gehirn anzuregen und so das Wachstum von Eibläschen in den Eierstöcken zu fördern. Es ist oft die erste Stufe einer Kinderwunschbehandlung, erfordert jedoch eine Ultraschallkontrolle, um das Risiko für Mehrlingsschwangerschaften durch die Reifung mehrerer Eizellen gleichzeitig zu minimieren.

Das Ziel einer medikamentösen Downregulation ist es, die körpereigene Hormonproduktion der Hirnanhangdrüse vorübergehend zu unterdrücken, um die Kontrolle über den Zyklus vollständig zu übernehmen. Dadurch wird verhindert, dass es während einer Stimulationsbehandlung zu einem vorzeitigen, unkontrollierten Eisprung kommt, bevor die Eizellen im Rahmen einer Punktion sicher entnommen werden können.

Die Eierstöcke erfüllen eine Doppelfunktion im weiblichen Fortpflanzungssystem: Sie beherbergen zum einen den gesamten Vorrat an Eizellen, von denen pro Monat im Idealfall eine zur Reife gelangt, und produzieren zum anderen die Sexualhormone Östrogen und Progesteron, die den Aufbau der Gebärmutterschleimhaut und den Erhalt einer möglichen Schwangerschaft steuern.

Den Eileitern kommt eine entscheidende Bedeutung zu, da sie der Ort sind, an dem die eigentliche Befruchtung der Eizelle durch das Spermium stattfindet. Nach dem Eisprung nimmt der Eileitertrichter die Eizelle auf und transportiert sie mittels feiner Flimmerhärchen in Richtung Gebärmutter, wobei er während der mehrtägigen Wanderung auch als Nährumgebung für den entstehenden Embryo dient.

Bei einer Eileiterschwangerschaft nistet sich die befruchtete Eizelle aufgrund von Transportstörungen oder Vernarbungen in der Schleimhaut des Eileiters ein, anstatt die Gebärmutter zu erreichen. Da der Eileiter nicht für das Wachstum eines Kindes dehnbar genug ist, kann dies bei fortschreitender Entwicklung zum Platzen des Eileiters und damit zu lebensgefährlichen inneren Blutungen führen.

Das Ejakulat ist eine komplexe Flüssigkeit, die neben den eigentlichen Samenzellen aus den Sekreten der Prostata, der Bläschendrüsen und der Nebenhoden besteht. Diese Begleitflüssigkeit ist leicht alkalisch, um die saure Umgebung der Vagina zu neutralisieren, und enthält Zucker als Energielieferant sowie Enzyme, die die Beweglichkeit der Spermien auf ihrem Weg zur Eizelle optimieren.

Von einem Embryo spricht man in der menschlichen Entwicklung von der Befruchtung der Eizelle bis zum Abschluss der Organanlage etwa in der zehnten Schwangerschaftswoche. Sobald die inneren Organe und Gliedmaßen im Wesentlichen ausgebildet sind und das Ungeborene nur noch an Größe und Gewicht zunimmt, also ab der elften Woche, wird es medizinisch als Fötus bezeichnet.

Unter einem Embryonentransfer versteht man den letzten und entscheidenden Schritt einer IVF- oder ICSI-Behandlung, bei dem einer oder maximal zwei im Labor entwickelte Embryonen mithilfe eines dünnen, biegsamen Katheters schmerzfrei durch den Muttermund in die Gebärmutterhöhle platziert werden. Nach der Übertragung muss sich der Embryo in der Schleimhaut einnisten, um eine klinische Schwangerschaft herbeizuführen.

Eine Endometriose ist eine chronische Erkrankung, bei der Gewebe, das der Gebärmutterschleimhaut ähnelt, außerhalb der Gebärmutter wächst, beispielsweise an den Eierstöcken oder im Bauchfell, und dort zyklusabhängige Entzündungen auslöst. Diese Herde können zu starken Schmerzen, Verwachsungen im Beckenbereich und einer gestörten Eizellqualität führen, was die natürliche Empfängnis oft erheblich erschwert.

Der medizinische Begriff Endometrium bezeichnet die Gebärmutterschleimhaut, eine hochspezialisierte Gewebeschicht, die unter dem Einfluss von Hormonen jeden Monat dicker wird und sich mit Blutgefäßen füllt, um einem Embryo optimale Bedingungen für die Einnistung zu bieten. Wenn keine Befruchtung erfolgt, wird der obere Teil dieser Schicht während der Menstruation abgestoßen und im nächsten Zyklus neu aufgebaut.

Unter der Fertilisation versteht man den biologischen Prozess der Befruchtung, bei dem eine Samenzelle die Hülle der Eizelle durchdringt und beide Zellkerne miteinander verschmelzen. Dieser Vorgang markiert den Beginn eines neuen Lebens und findet natürlicherweise im Eileiter statt, kann aber bei der assistierten Reproduktion auch in einer Laborschale (In-vitro) erfolgen.

Follikel sind flüssigkeitsgefüllte Bläschen in den Eierstöcken, in deren Innerem jeweils eine Eizelle heranreift. Während eines normalen Zyklus wächst meist ein dominanter Follikel heran, der bei einer Größe von etwa 20 Millimetern platzt und die Eizelle beim Eisprung freigibt, während die restlichen Follikel des Monats wieder verkümmern.

Das follikelstimulierende Hormon FSH wird von der Hirnanhangdrüse ausgeschüttet und ist bei der Frau direkt für das Wachstum der Eibläschen (Follikel) in den Eierstöcken verantwortlich. Beim Mann hingegen steuert dieses Hormon die Produktion der Spermien in den Hodenkanälchen, weshalb ein ausgewogener FSH-Spiegel für die Fruchtbarkeit beider Geschlechter essenziell ist.

Die Gebärmutter oder der Uterus ist ein birnenförmiges Hohlorgan aus starker Muskulatur, das den Raum für die Entwicklung des ungeborenen Kindes bietet. Sie unterteilt sich in den breiten Gebärmutterkörper, in dem die Einnistung erfolgt, und den Gebärmutterhals (Cervix), der die Gebärmutterhöhle nach unten hin gegen die Scheide abschließt und vor Infektionen schützt.

Der Gebärmutterhals stellt den unteren Teil der Gebärmutter dar, der wie ein Zylinder in das obere Ende der Scheide hineinragt. Er bildet durch den sogenannten Muttermund die einzige Öffnung, durch die Spermien in die Gebärmutter aufsteigen können und durch die später bei der Geburt das Kind nach außen gelangt.

Ein Gelbkörper entwickelt sich unmittelbar nach dem Eisprung aus den Zellen des geplatzten Follikels, der im Eierstock zurückbleibt. Seine Hauptaufgabe besteht darin, das Hormon Progesteron zu produzieren, welches die Gebärmutterschleimhaut für die Einnistung umwandelt und eine eintretende Schwangerschaft in den ersten Wochen stabilisiert, bis die Plazenta diese Aufgabe übernimmt.

Hormone sind chemische Botenstoffe des Körpers, die in speziellen Drüsen produziert und über das Blut zu ihren Zielorganen transportiert werden, um dort spezifische Reaktionen auszulösen. Im Fortpflanzungssystem steuern sie in einem komplexen Regelkreis zwischen Gehirn und Geschlechtsorganen den gesamten Zyklus, die Eizellreifung sowie die Spermienproduktion.

Bei einer Hysteroskopie oder Gebärmutterspiegelung führt der Arzt eine feine Kamera durch den Muttermund in die Gebärmutterhöhle ein, um diese mit Gas oder Flüssigkeit zu entfalten und optisch zu beurteilen. So können Verwachsungen, Polypen, Myome oder Fehlbildungen der Gebärmutter erkannt werden, die eine Einnistung verhindern oder zu Fehlgeburten führen könnten.

Bei einer Intrauretrinen Insemination IUI wird zum Zeitpunkt des Eisprungs das im Labor aufbereitete und konzentrierte Sperma des Partners mit einem dünnen Katheter direkt in die Gebärmutterhöhle gespritzt. Durch diese Methode wird den Samenzellen der beschwerliche Weg durch den Gebärmutterhals erspart, wodurch eine deutlich höhere Anzahl beweglicher Spermien die Eileiter erreicht.

Die Intrazytoplasmatische Spermieninjektion ICSI wird vor allem bei einer schweren Einschränkung der männlichen Fruchtbarkeit angewendet, wenn die Spermien nicht aus eigener Kraft in die Eizelle eindringen können. Unter einem speziellen Mikroskop wird dabei ein einzelnes, optisch gesundes Spermium ausgewählt und mit einer hauchdünnen Glaskapillare direkt in das Innere der Eizelle injiziert.

Die In-vitro-Fertilisation IVF ist ein Verfahren der künstlichen Befruchtung, bei dem Eizellen nach einer Hormonstimulation operativ entnommen und in einer Laborschale mit den aufbereiteten Spermien des Mannes zusammengebracht werden. Die Befruchtung findet hierbei "natürlich" statt, indem die Spermien die Eizelle selbstständig durchdringen, woraufhin die entstandenen Embryonen nach wenigen Tagen zurück in die Gebärmutter übertragen werden.

Die Kryokonservierung ist ein Verfahren zum Tiefgefrieren von Zellen, meist Eizellen im Vorkernstadium oder Spermien, bei Temperaturen von minus 196 Grad Celsius in flüssigem Stickstoff. Dies ermöglicht es Paaren, überschüssige Embryonen aus einem Behandlungszyklus für spätere Versuche zu lagern, ohne dass die Frau erneut eine belastende Hormonstimulation und Eizellentnahme durchlaufen muss.

Das luteinisierende Hormon LH wird kurz vor der Mitte des Zyklus schlagartig in großen Mengen von der Hirnanhangdrüse ausgeschüttet und fungiert als direktes Signal für den Eisprung. In der Kinderwunschbehandlung oder bei der Nutzung von Ovulationstests wird dieser "LH-Anstieg" gemessen, um die fruchtbarsten Stunden des Monats exakt zu bestimmen.

Der Begriff Menses ist die medizinische Bezeichnung für die monatliche Regelblutung, bei der die oberste Schicht der Gebärmutterschleimhaut abgestoßen wird, wenn keine Einnistung eines Embryos stattgefunden hat. Dieser Vorgang markiert biologisch den Beginn eines neuen Zyklus, in dem erneut Eizellen heranreifen und die Schleimhaut wieder aufgebaut wird.

Eine Mikrochirurgische Epididymale Spermienaspiration MESA wird durchgeführt, wenn im Ejakulat des Mannes aufgrund eines Verschlusses der Samenleiter keine Spermien vorhanden sind (Verschlussazoospermie). Bei diesem feinen operativen Eingriff werden die Spermien unter einem Operationsmikroskop direkt aus den Kanälen des Nebenhodens abgesaugt und anschließend für eine ICSI-Behandlung verwendet.

Eine Infektion mit Mumps kann bei Jungen nach der Pubertät zu einer schmerzhaften Hodenentzündung führen, die in vielen Fällen das empfindliche Hodengewebe dauerhaft schädigt. Dies kann zur Folge haben, dass die Produktion von Samenzellen stark eingeschränkt wird oder gänzlich zum Erliegen kommt, was eine lebenslange Unfruchtbarkeit nach sich ziehen kann.

Ein Myom ist ein gutartiger Tumor der Gebärmuttermuskulatur, der sehr häufig vorkommt und oft beschwerdefrei bleibt. Je nach Größe und Lage – insbesondere wenn es direkt unter der Schleimhaut sitzt oder die Gebärmutterhöhle verformt – kann es jedoch die Einnistung eines Embryos verhindern oder das Risiko für Komplikationen in der Schwangerschaft erhöhen.

Das Hormon Östrogen wird primär in den heranreifenden Follikeln produziert und signalisiert der Gebärmutter in der ersten Zyklushälfte, dass sie mit dem Aufbau einer neuen Schleimhautschicht beginnen soll. Zudem sorgt es dafür, dass der Schleim am Gebärmutterhals durchlässig für Spermien wird und die Eileiter aktiver werden, um den Transport der Eizelle zu unterstützen.

Der Befund einer Oligospermie bedeutet, dass die Konzentration der Spermien im Ejakulat unter dem von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) definierten Normalwert von 15 Millionen Spermien pro Milliliter liegt. Dies schränkt die Wahrscheinlichkeit einer natürlichen Empfängnis ein, macht sie jedoch nicht unmöglich, sofern die Beweglichkeit und die Form der vorhandenen Spermien gut sind.

Bei der Ovulationsinduktion wird durch die Gabe von Hormonen (als Tablette oder Spritze) das Wachstum von Eibläschen stimuliert, bis diese die richtige Größe erreicht haben. Sobald die Ultraschallkontrolle zeigt, dass die Eizelle reif ist, wird durch eine einmalige Gabe von HCG-Hormon der Eisprung punktgenau ausgelöst, um den optimalen Zeitpunkt für den Geschlechtsverkehr oder eine Insemination festzulegen.

Das Polyzystische Ovar oder PCO-Syndrom ist eine der häufigsten Hormonstörungen bei Frauen, die durch ein Ungleichgewicht männlicher Hormone und das typische Bild vieler kleiner, ungereifter Follikel im Ultraschall gekennzeichnet ist. Da es bei diesem Syndrom oft nicht zu einem regelmäßigen Eisprung kommt, ist es eine häufige Ursache für unerfüllten Kinderwunsch, lässt sich aber meist gut hormonell behandeln.

Ein Polkörper ist eine kleine Zelle ohne nennenswertes Zellplasma, die während der Reifeteilung der Eizelle entsteht und die überschüssigen Chromosomen ausstößt. Da der Polkörper ein direktes Spiegelbild des Chromosomensatzes der Eizelle ist, kann er im Rahmen spezieller Diagnostik untersucht werden, um genetische Fehler in der Eizelle zu erkennen, ohne die Eizelle selbst zu beschädigen.

Die Polkörperdiagnostik PKD dient dazu, die Eizellen einer Frau vor der Verschmelzung der Kerne auf Fehlverteilungen der Chromosomen zu untersuchen, was vor allem bei älteren Patientinnen oder nach wiederholten Fehlgeburten sinnvoll sein kann. Da in Deutschland Untersuchungen an Embryonen streng reglementiert sind, bietet die Analyse der Polkörper eine rechtlich zulässige Möglichkeit, die Erfolgschancen einer IVF zu verbessern.

Progesteron, auch Gelbkörperhormon genannt, wandelt in der zweiten Zyklushälfte die zuvor durch Östrogen aufgebaute Gebärmutterschleimhaut in ein nährstoffreiches "Bett" um, in das sich ein Embryo einnisten kann. Sollte eine Schwangerschaft eintreten, sorgt es zudem dafür, dass die Gebärmutter entspannt bleibt und keine vorzeitigen Abstoßungsreaktionen zeigt.

Die Prostata ist eine kastaniengroße Drüse des Mannes, die den Anfang der Harnröhre umschließt und ein dünnflüssiges, milchiges Sekret produziert, das etwa 30 Prozent des Ejakulatvolumens ausmacht. Dieses Sekret enthält wichtige Enzyme und Zink, welche die Spermien aktivieren und ihnen helfen, sich im weiblichen Genitaltrakt fortzubewegen.

Während der Stimulation spritzt sich die Patientin über etwa 10 bis 12 Tage Hormone (meist FSH), um die Eierstöcke dazu anzuregen, mehrere Eizellen gleichzeitig reifen zu lassen anstatt nur einer einzigen. Ziel ist es, bei der anschließenden Punktion eine ausreichende Anzahl an Eizellen zu gewinnen, um die Wahrscheinlichkeit zu erhöhen, dass sich qualitativ hochwertige Embryonen für den Transfer entwickeln.

Spermien sind die hochspezialisierten männlichen Keimzellen, die aus einem Kopf mit dem Erbgut, einem Mittelstück zur Energieerzeugung und einem Schwanz zur Fortbewegung bestehen. Sie werden kontinuierlich in den Hoden produziert und benötigen etwa 70 Tage für ihre vollständige Reifung, bevor sie bei einer Ejakulation freigesetzt werden können.

Bei einem Spermiogramm wird eine Samenprobe nach einer Abstinenzzeit von zwei bis fünf Tagen im Labor nach standardisierten Kriterien der WHO untersucht. Dabei stehen vor allem die Konzentration (Anzahl), die Motilität (Beweglichkeit) und die Morphologie (äußere Form) der Spermien im Fokus, um die Fruchtbarkeit des Mannes objektiv beurteilen zu können.

Von Sterilität spricht man im medizinischen Sinne, wenn bei einem Paar trotz regelmäßigem, ungeschütztem Geschlechtsverkehr zum Zeitpunkt des Eisprungs über einen Zeitraum von zwölf Monaten keine Empfängnis eintritt. Bei Frauen über 35 Jahren wird oft schon nach sechs Monaten zu einer weiteren Abklärung geraten, da die Fruchtbarkeit mit zunehmendem Alter physiologisch schneller abnimmt.

Das Ziel einer Testikulären Spermienextraktion TESE ist es, bei Männern mit fehlenden Spermien im Ejakulat kleine Gewebeproben direkt aus dem Hoden zu entnehmen. In etwa 75 Prozent der Fälle lassen sich in diesen Proben noch lebende Spermien finden, die dann tiefgefroren und später für eine Befruchtung mittels ICSI verwendet werden können.

Die Vagina ist ein dehnbarer Muskelschlauch, der als Aufnahmeorgan für den Penis beim Geschlechtsverkehr dient und das Ejakulat in der Nähe des Muttermundes aufnimmt. Durch ihr saures Milieu bildet sie zudem eine wichtige Schutzbarriere gegen aufsteigende Infektionen, die die inneren Fortpflanzungsorgane schädigen könnten.

Als Zygote bezeichnet man die Eizelle im Stadium unmittelbar nach der Befruchtung, sobald die Kerne von Ei und Spermie verschmolzen sind. In Deutschland unterliegt dieses früheste Stadium menschlichen Lebens dem Embryonenschutzgesetz, welches vorschreibt, dass mit diesen Zellen keine Experimente durchgeführt werden dürfen und ihr Schutzstatus dem eines geborenen Menschen in Grundzügen angenähert ist.
„Die Gewissheit nach einer Untersuchung, dass alles in Ordnung ist, wirkt in vielen Fällen sehr entspannend auf das weitere partnerschaftliche Leben.“

Unser Leistungsspektrum der Kinderwunschbehandlung im Kinderwunschzentrum "KINDERWUNSCH ÄRZTE BERLIN"


  • Monitoring zur Zyklusüberwachung und -Optimierung
  • Hormonelle Einstellung
  • Hormonelle Stimulation zur Zyklusoptimierung
  • Homologe Insemination (Samenübertragung)
  • Heterologe Insemination (Fremdsamenspende)
  • In-Vitro-Fertilisation (IVF)
  • Intracytoplasmatische Spermieninjektion (ICSI)
  • ICSI mit aus dem Hodengewebe gewonnenen Spermien (TESE)
  • Blastozystenkultur (verlängerte Kultivierung von Embryonen)
  • Assisted Hatching (Schlupfhilfe zur Einnistung)
  • Embryo-Glue (Embryonenkleber)
  • Endometrium Scratching
  • Kryokonservierung von Samen und Hodengewebe
  • Kryokonservierung von befruchteten Eizellen/unbefruchteten Eizellen
  • Einsatz spezieller Einfrierverfahren (Vitrifikation)
  • Social freezing
  • Polkörperdiagnostik
  • EmbryoScope (Time-Lapse-Inkubator)
  • ERA-Test
  • Mini-IVF (kostengünstiges Verfahren, z.B. für Kinderwunschpatientinnen mit niedriger Fertilitätsreserve)
  • Beratung und Behandlung von Krebspatientinnen mit Kinderwunsch
  • Fertilitätsprotektive Maßnahmen
  • Beratung zu Operationen (Bauchspiegelung, Gebärmutterspiegelung)
  • Unterstützung durch Naturheilverfahren
  • Psychologische Beratung
  • Akupunktur
  • CatSper-Test (CATflux-Test zur Testung des CatSper-Kanals der Spermien)

Glossar


Fachbegriffe schnell erklärt
Von Amenorrhoe bis Zygote: Hier finden Sie eine Übersicht medizinischer Fachbegriffe und deren Erläuterungen.

Amenorrhoe
Ausbleiben einer Periode bei einer Frau im gebärfähigen Alter.

Androgene
Männliche Hormone

Assisted hatching (Schlüpfhilfe)
Einritzen der äußeren Eihülle des Embryos mit einem Laser, um die Einnistung des Embryos in die Gebärmutterschleimhaut zu erleichtern.

Azoospermie
Das komplette Fehlen von Spermien in der Samenflüssigkeit.

Basale Körpertemperatur
Niedrigste Temperatur, die der Körper haben kann. Gemessen wird direkt nach dem Aufwachen und vor jeglicher Aktivität. Ein Anstieg dieser Temperatur um etwa ein halbes Grad nach ca.14 Tagen in einem 28-tägigen Zyklus weist darauf hin, dass ein Eisprung stattgefunden hat.

Bauchhöhlenschwangerschaft (ektopische Schwangerschaft)
Eine Schwangerschaft, bei der sich der Embryo außerhalb des Uterus einnistet. Er ist nicht lebensfähig.

Bauchspiegelung (Laparoskopie)
Endoskopie des Bauchraums und seiner Organe. Zur Erkundung von Lage, Größe und Zustand der Bauchorgane.

Beckenentzündung
Überbegriff für Entzündungen der Gebärmutter, der Eileiter und/oder der Eierstöcke, die zu Vernarbungen oder zu Verklebungen führen können. Kann durch Infektionen, Viren, Pilze, Parasiten oder Bakterien verursacht werden und ist oft auch mit sexuell übertragbaren Krankheiten verbunden.

Biopsie
Entfernung eines kleinen Stückchens Körpergewebe für eine mikroskopische Untersuchung.

Blastozystentransfer
Methode, bei der sich ein Embryo für 5 bis 6 Tage entwickelt, bevor er in die Gebärmutter implantiert wird.

Cervixschleim
Sekret, das von Drüsen im Gebärmutterhals gebildet wird. Es fördert den Transport der Spermien und schützt vor Infektionen.

Chlamydien
Sexuell übertragbare Mikroorganismen, die zu einer Infektion der Geschlechtsteile führen können. Unbehandelt können sie zu Fruchtbarkeitsproblemen führen.

Chromosomen
Bestandteile des Zellkerns und Träger der Erbmasse. Die Chromosomen bestehen hauptsächlich aus Desoxyribonukleinsäure (DNS), dem eigentlichen Erbmaterial, das bei Zellteilung auf die Tochterzellen übergeht. Der Mensch besitzt 2 x 23 = 46 Chromosomen. 22 Chromosomenpaare sind nicht an der Geschlechtsbestimmung beteiligt. Das 23. Paar, die Geschlechtschromosomen, ist bei Mann und Frau unterschiedlich ausgebildet: Die Frau besitzt je Zellkern zwei X-Chromosomen, der Mann ein ungleiches Paar, ein X- und ein Y-Chromosom. Je nachdem, welches Chromosom die Samenzelle trägt, die die Eizelle befruchtet, wird das Geschlecht eines Jungen oder Mädchens festgelegt

Clomifen
Medikament zur leichten Stimulation der Eizellreifung.

Downregulation
Medikamentöse Entkopplung der Hirnanhangdrüse vom Zyklusgeschehen, um ein vorzeitiges Auslösen des Eisprungs im Behandlungszyklus zu vermeiden.

Eierstöcke (Ovarien)
Zweifach angelegte, pflaumengroße Organe der Frau, in denen befruchtungsfähige Eizellen produziert werden. Die Eierstöcke bilden die Hormone Östrogen und Gestagen.

Endometriose
Gebärmutterschleimhaut, die an anderen Stellen als der Innenseite der Gebärmutter vorkommt.

Eileiter (Tuben)
Trichterförmiges Organ der Frau, in dem die Samenzellen zum Ei und die befruchteten Eier in die Gebärmutterhöhle geleitet werden.

Eileiterschwangerschaft (Extrauteringravidität)
Einnistung des Embryos in einem der Eileiter statt in der Gebärmutterhöhle.

Ejakulat
Samenflüssigkeit, die beim männlichen Orgasmus abgegeben wird. Sie soll die Spermien zu ihrem Bestimmungsort transportieren.

Embryo
Ab Verschmelzung der Erbanlagen wird von einem Embryo gesprochen. Ab dem 3. Schwangerschaftsmonat wird das sich entwickelnde Kind als Fötus (oder Fetus) bezeichnet.

Embryonentransfer
Übertragung einer Eizelle in die Gebärmutter im Rahmen einer Befruchtung außerhalb des Körpers.

Endometriose
Wucherungen versprengter Gebärmutter-Schleimhautzellen außerhalb der Gebärmutter im Bauchraum, die dort Beschwerden verursachen können. Häufig die Ursache ungewollter Kinderlosigkeit.

Endometrium
Gebärmutterschleimhaut.

Fertilisation
Befruchtung.

Follikel
Flüssigkeitsgefüllte Eibläschen, in denen sich die Eizellen befinden und die in den Eierstöcken reifen.

Follikelstimulierendes Hormon (FSH)
Hormon, das das Wachstum und die Entwicklung der Eizellen fördert.

Gebärmutter
Teil der weiblichen Geschlechtsorgane, in dem das Kind ausgetragen wird. Sie besteht aus dem Gebärmuttermund, dem Gebärmutterhals und der Gebärmutterhöhle. In die Gebärmutter münden beide Eileiter.

Gebärmutterhals
Enger Teil der Gebärmutter, der mit dem oberen Ende der Vagina verbunden ist.

Gelbkörper
Der nach dem Eisprung übrig gebliebene Rest des Eibläschens erhält nach einer Umwandlung eine gelbliche Farbe, daher Gelbkörper.

Hormone
Körpereigene Substanzen mit stimulierender Wirkung auf spezifische Zielorgane.

Hysteroskopie
Gebärmutterspiegelung

Intrauterine Insemination (IUI)
Insemination ist die Übertragung von Samen in die Scheide oder Gebärmutter mithilfe eines Katheters. Bei der IUI wird der Samen in die Gebärmutter, möglichst nahe an das Ei, gebracht.

Intrazytoplasmatische Spermieninjektion (ICSI)
Verfahren der assistierten Befruchtung, bei der ein einzelnes Spermium mithilfe einer dünnen Hohlnadel in eine entnommene Eizelle gespritzt wird. Wird meist bei schlechter Spermienqualtität durchgeführt.

In-vitro-Fertilisation (IVF)
Verfahren der assistierten Befruchtung, die Befruchtung erfolgt hierbei außerhalb des Körpers.

Kryokonservierung
Methode, bei der Eizellen im Vorkernstadium tiefgefroren (kryokonserviert) werden. Sie können so über mehrere Jahre aufbewahrt werden.

Luteinisierendes Hormon (LH)
Hormon, das den Eisprung auslöst.

Menses
Das Abstoßen der Uteruswand aus dem Körper im Rahmen einer Blutung. Wenn keine Schwangerschaft vorliegt, kommt es ungefähr alle 28 Tage zur Menstruation.

Mikrochirurgische Epididymale Spermienaspiration (MESA)
Verfahren der Spermiengewinnung, wenn sich im Ejakulat keine Spermien befinden. Mit einem kleinen operativen Eingriff wird dafür ein wenig Gewebe mit Spermien aus dem Nebenhoden entnommen.

Mumps
Erkranken Männer nach der Pubertät an dieser Viruserkrankung, kann die Fähigkeit der Hoden, Spermien zu produzieren, eingeschränkt werden.

Myom
Gutartiges Geschwulst in der Gebärmutter, das aus Muskelgewebe besteht. Myome können manchmal der Grund für anhaltende Unfruchtbarkeit oder Fehlgeburten sein.

Östrogen
Weibliches Geschlechtshormon, das in den Eierstöcken gebildet wird und die Gebärmutterschleimhaut aufbaut.

Oligospermie
Zustand, bei dem im Ejakulat weniger Samenzellen als normal enthalten sind.

Ovulationsinduktion
Durch Hormon- und Ultraschallkontrolle wird der optimale Zeitpunkt für das Auslösen des Eisprungs (durch gezielte Hormoninjektion) ermittelt.

Polyzystisches Ovar (PCO-Syndrom)
Infolge einer Zystenbildung im Eierstock ist bei diesem Krankheitsbild die hormonelle Funktion gestört.

Polkörper
Bestandteil einer reifen Eizelle, der durch die Reifeteilung (Meiose) entsteht. Enthält die gleiche genetische Information wie die Eizelle.

Polkörperdiagnostik (PKD)
Eine spezielle Chromosomenanalyse an den Eizellen, um Rückschlüsse auf den genetischen Status der Eizelle (im Hinblick auf Chromosomen-Fehlverteilungen) zu bekommen.

Progesteron
Hormon, das vom Gelbkörper gebildet wird und die Gebärmutterschleimhaut auf die Einnistung des Embryos vorbereitet.

Prostata
Unterhalb der Blase liegende, kastaniengroße Drüse beim Mann. Die Prostata gibt Sekrete in die Samenflüssigkeit, die die Fortbewegung der Spermien unterstützen.

Stimulation
Teil der IVF-Therapie, bei der durch Hormongaben ein Maximum an Eizellen in den Eierstöcken heranreift.

Spermien oder Spermatozoen
Reproduktive Zellen, die die genetische Information des Mannes in die weibliche Eizelle bringen.

Spermiogramm
Ein Spermiogramm (Ergebnis einer Ejakulatanalyse) dient der Beurteilung der Zeugungsfähigkeit des Mannes.

Sterilität
Wenn sich bei regelmäßigem Geschlechtsverkehr über ein Jahr keine Schwangerschaft einstellt, wird von einer Unfruchtbarkeit ausgegangen. Diese muss allerdings nicht endgültig sein.

Testikuläre Spermienextraktion (TESE)
Wenn sich im Ejakulat keine Spermien befinden, kann mit einem kleinen operativen Eingriff Spermiengewebe aus den Hoden oder Nebenhoden (MESA) entnommen werden.

Vagina (Scheide)
Die weibliche Scheide ist der Teil der Geschlechtsorgane, der die äußeren und inneren Geschlechtsorgane miteinander verbindet (auch Geburtskanal genannt).

Zygote
Die Zelle, die bei der Befruchtung einer Eizelle durch eine Spermie entsteht. Rechtlich gilt sie bereits als Embryo im Sinne des Embryonenschutzgesetzes.

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