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Zentrum für Kinderwunschbehandlung und Fertilitätsprotektion
in Berlin-Zehlendorf

QM-Siegel
Medikamente beim Kinderwunsch

Die wichtigsten Medikamente und was sie leisten können

Das Ausbleiben des Eisprungs ist eine der wichtigsten Ursachen für ungewollte Kinderlosigkeit. Bei derartigen Ovulationsproblemen können wir in vielen Fällen mit Medikamenten helfen.

Ziel dieser medikamentösen Therapie ist, einen einzelnen – maximal zwei Follikel heranreifen zu lassen. Die medikamentöse Therapie ist abgestimmt auf die ganz individuelle Behandlungssituation.

Clomifen

Humanes Menopausengonadotropin (hMG)

Follikelstimulierendes Hormon (FSH)

Corifollitropin alfa

GnRH-Analoga

Humanes Choriongonadotropin (hCG)

Progesteron

Clomifen

Clomifen ist ein oral verabreichter Arzneistoff für die Ovulationsinduktion (OI). Wenn eine Fruchtbarkeitsstörung durch eine seltene oder fehlende Ovulation verursacht wird, kann Clomifen als erste Fruchtbarkeitsbehandlung angewendet werden. Die Substanz stimuliert das Wachstum der Follikel im Eierstock durch eine vermehrte Ausschüttung von Fruchtbarkeitshormonen (GnRH) im Hypothalamus. Die Hypophyse sendet dann verstärkt Gonadotropine - FSH und LH - aus. FSH (follikelstimulierendes Hormon) bewirkt das Follikelwachstum im Eierstock. LH (luteinisierendes Hormon) löst den Eisprung aus und unterstützt die zweite Zyklushälfte.

Humanes Menopausengonadotropin (hMG)

HMG ist ein Wirkstoff zur Behandlung von weiblichen Fruchtbarkeitsstörungen und führt zum Heranreifen von Eizellen. Dieses Hormon wird aus dem Harn postmenopausaler Frauen gewonnen, da deren Urin einen hohen Gehalt an FSH (follikelstimulierendes Hormon) aufweist. Menopausengonadotropine enthalten neben FSH auch eine gewisse Menge an LH (luteinisierendes Hormon).

Follikelstimulierendes Hormon (FSH)

FSH ist eines der wichtigsten Medikamente bei der Kinderwunschbehandlung. Es wird entweder aus dem Harn postmenopausaler Frauen gewonnen und hochgereinigt (urinär - FSH) oder aber biotechnologisch (rekombinant - rFSH) hergestellt. Beide Formen bewirken, genau wie das von der Hypophyse produzierte FSH, eine Stimulation der Eierstöcke und führen dadurch zu einer vermehrten Eizellreifung. Die Dosierung kann individuell an die Hormonstörung angepasst werden. Frauen, bei denen im normalen Zyklus eine Vielzahl von Follikeln zu wachsen beginnen, werden mit niedrigeren Dosen behandelt. Ältere Frauen dagegen, deren Vorrat an Eibläschen schon zur Neige geht, benötigen höhere Dosen.

Corifollitropin alfa

Corifollitropin alfa ist ein weiterentwickeltes Fertilitätshormon, das bei bestimmten Behandlungsschemata der kontrollierten ovariellen Stimulation nur noch einmal injiziert werden muss, anstatt wie jedes rekombinante FSH-Präparat täglich an sieben aufeinanderfolgenden Tagen. Es hat eine lang anhaltende FSH-Aktivität und fördert über sieben Tage das Wachstum der Eibläschen.

GnRH-Analoga

GnRH-Analoga sind chemisch hergestellte Substanzen, die dem natürlichen GnRH (Gonadotropin releasing hormone = Gonadotropin-Freisetzungshormon) sehr ähnlich sind. Die Substanzen verhindern einen vorzeitigen LH- bzw. FSH-Anstieg und unterbinden auf diese Weise den vorzeitigen Eisprung.

Man unterscheidet dabei zwischen GnRH-Agonisten und GnRH-Antagonisten:

GnRH-Agonisten:

GnRH-Agonisten ahmen die Wirkung des natürlichen GnRH nach. Anfangs wird die Hypophyse zur Produktion von FSH und LH angeregt. Bei längerer Anwendung werden diese Hormone jedoch unterdrückt, da die Hypophyse ermüdet und unempfänglich wird (so genannte „Down-Regulation“). Der vorzeitige Eisprung wird verhindert, und es wird möglich, den Eisprung auf den Tag genau künstlich auszulösen.

GnRH-Antagonisten:

GnRH-Antagonisten zeigen eine schnellere Wirkung als GnRH-Agonisten, da sie direkt auf der Ebene der Hypophyse LH und FSH blockieren. GnRH-Antagonisten werden daher meist erst nach Beginn der Follikelstimulation gegeben. Sie verhindern einen vorzeitigen LH-Anstieg und ermöglichen es dem Therapeuten, dass der Eisprung nach der Stimulation der Eierstöcke und der Eizellreifung auf den Tag genau künstlich ausgelöst werden kann. Die Behandlung ist dadurch kürzer und individuell steuerbar.

Humanes Choriongonadotropin (hCG)

Humanes Choriongonadotropin (hCG) ist das Schwangerschaftshormon: das Haupthormon des Mutterkuchens. Bei der Kinderwunschbehandlung wird hCG zur Auslösung des Eisprungs und zur Unterstützung der Gelbkörperphase eingesetzt.

Progesteron

Progesteron ist das Haupthormon des Gelbkörpers. Es bereitet die Gebärmutterschleimhaut auf das Einnisten des Embryos vor. Zusätzlich beeinflusst es das Immunsystem. Bewährt hat sich die vaginale Anwendung, so kann der Wirkstoff optimal aufgenommen werden.

Die Kinderwunschärzte

Dr. Andreas Jantke und Dr. Anna Stegelmann sind Fachärzte für Frauenheilkunde und Geburtshilfe mit dem Schwerpunkt Gynäkologische Endokrinologie und Reproduktionsmedizin. Sie haben sich seit vielen Jahren auf dem gesamten Gebiet der Kinderwunschbehandlungen erfolgreich in Berlin etabliert und verfügen über viel Erfahrung in der Beratung,  der Diagnostik und der Therapie bis hin zur künstlichen Befruchtung (Insemination, IVF, ICSI).

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Patientenbewertungen



Sehr kompetente und freundliche Ärzte mit einem tollen Praxisteam! Ich schätzte vor allem die angenehme Atmosphäre, die ausgestrahlten Zuversicht und das professionelle, planvolle Handeln, das sehr schnell zur Geburt unseres Wunschkindes führte.

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Dr. med. Andreas Jantke
Dr. med. Anna Stegelmann

Clayallee 225a · 14195 Berlin
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Telefon: 030 814576565
Telefax: 030 814576566
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